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Weinlexikon

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Weinfehler

Es kommt vor, dass der Wein Fehler in Aussehen, Geruch oder Geschmack hat, dann spricht man von einem Weinfehler. Es gibt zahlreiche Fehlerquellen während allen Stadien, durch Bakterien, schlechte Bedingungen und mangelnde Hygiene. Der häufigste Fehler ist der Korkgeschmack-Fehler.

Weinlese

Unter diesem Begriff versteht man das Ernten der reifen Trauben. Sie erfolgt vom Spätsommer bis in den Herbst, je nach Lage und Traubensorte unterschiedlich. Eisweine werden oft erst zu Beginn des nächsten Jahres gelesen. Man unterscheidet zwischen Vorlese, Hauptlese oder Spätlese, die nicht mit dem Prädikat Spätlese zu verwechseln ist.

Weinstein

Weinsteine setzten sich als glasartige Kristalle (Depot) schon während der Gärung, verstärkt aber während der Reifung im Wein ab. Sie sind harmlose, geschmacksneutrale Kaliumtartratkristalle die keinen Weinfehler darstellen.

Weißburgunder

Es handelt sich um eine weiße Rebsorte, die besonders für den Ausbau im Barrique geeignet ist. Der blass- bis hellgelbe Wein hat Aromen von Banane, Aprikose, Karamell, Zitrone, grüne Bohne sowie Heu. Er weist eine feinrassige Säure mit mittlerem bis kräftigem Körper auf und eignet sich besonders zu kräftigem Seefisch, Meeresfrüchten und Braten von Schwein und Kalb.

Welschriesling

Dabei handelt es sich um eine weiße Rebsorte, die nicht mit dem weißen Riesling verwandt ist. Sie ist vor allem im Süden und Osten Europas verbreitet und hat auch in Österreich eine große Bedeutung. Welschriesling reift sehr spät und bringt in kühlerem Klima sehr säurebetonte Weine hervor.

Wurzelecht

So werden Weinreben bezeichnet, die nicht auf eine Wurzel aufgepfropft wurden. Da allerdings fast alle europäischen Reben anfällig für Reblausbefall sind, werden die meisten auf resistente amerikanische Weinstöcke aufgepfropft.


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