mail print

Weinlexikon

Alphabet

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W Z

mahlen

Stellt einen Verarbeitungsschritt vor dem Abbeeren und Maischen bzw. Pressen der Trauben dar.

maischen

Dabei handelt es sich um das Einweichen fester Stoffe in Flüssigkeit. Bei der Herstellung von Rotwein dient das Verfahren dazu, Phenole aus den Schalen, Kernen und Stielen der Trauben im Saft zu lösen. Das Maischen findet bei einfachen Weinen zwei bis drei Tage während der Gärung statt. Bei Weißwein wird das Maischen vermieden, indem die Schalen möglichst unmittelbar nach dem Keltern vom Most getrennt werden, da dieser in der Regel keine Farbextraktion und kein zusätzliches Tannin benötigt.

Malolaktische Säureumwandlung

Damit meint man die Umwandlung der im Wein vorhandenen scharfen Apfelsäure in mildere Milchsäure durch Milchsäurebakterien. Das hat nichts mit der alkoholischen Gärung zu tun und findet fast immer nach dieser statt. Besonders bei Rotweinen ist die malolaktische Umwandlung erwünscht.

Merlot

Dabei handelt es sich um eine Rotweinrebsorte, die ursprünglich aus Frankreich stammt. Der dunkelrote Wein ist im Geschmack füllig, hat eine geringe Säure und ist alkoholreich.

Méthode champenoise

Das ist die Bezeichnung für das Verfahren zur Herstellung von Champagner. Das gleiche Verfahren für Weine aus anderen Regionen darf als "méthode classique" und "méthode traditionelle" bezeichnet werden. Im deutschsprachigen Raum spricht man von Flaschengärung.

Meßwein

Als Messwein wird ausschließlich naturbelassener Weißwein verwendet, der nicht aufgezuckert werden darf. Messweine unterliegen einer Überprüfung vom Bischof, der sie alle 5 Jahre urkundlich bestätigt.

mild

Dabei handelt es sich um eine Geschmacksbezeichnung für Schaumwein, der mehr als 50 Gramm Restsüße enthält.

Moriomuskat

Dabei handelt es ich um einen vollmundigen Wein mit dezenten bis kräftigen Muskatton. Er ist eine Kreuzung aus Silvaner und Weißburgunder. Der goldgelbe Wein eignet sich besonders zu Fischgerichten, oder mit edelsüßen Qualitäten als Dessertwein, zum Beispiel zu Nußgebäck.

Most

Most ist eine Vorstufe zum Wein und entsteht durch pressen von Trauben. gemahlene Es ist ein Gemisch aus Traubensaft, Stielen, Schalen, Kernen und Fruchtfleisch, das sich noch vor der Gärung befindet.

Mostgewicht

Dabei handelt es sich um die Maßeinheit für den Reifegrad der Trauben. Er bestimmt sich anhand der im Most gelösten Inhaltsstoffe, die zu 90 Prozent aus vergärbarem Zucker bestehen. Das Mostgewicht gibt die Höhe des potenziellen Alkoholgehalt im Wein an.

Mostkonzentration

Dabei handelt es sich um ein Verfahren zur Erhöhung des natürlichen Alkoholgehalts im Wein. Man unterscheidet zwischen Umkehrosmose, Vakuumverdampfung und Cryoextraktion. Nach EU-Recht darf das Ausgangsvolumen um nicht mehr als 20 Prozent reduziert und der natürliche Alkoholgehalt um nicht mehr als zwei Volumenprozente erhöht werden.

Moussierpunkt

Dabei handelt es sich um eine winzige aufgeraute oder als Punkt hervorstehende Stelle in einem Sekt- oder Champagnerglas. An diesem Punkt binden sich die aus dem Kohlendioxyd entstehenden Perlen des Schaumweines/Sektes und steigen von dort nach oben.

Müller-Thurgau (Rivaner)

Diese Rebsorte stelle eine Kreuzung aus Riesling und Gutedel dar. Der blass- bis hellgelbe Wein weist Aromen von grünem Apfel, Zitrone, Muskat, grüne Paprika und Geranie auf. Er hat eine milde Säure und einen leichten bis mittelkräftigen Körper und eignet sich besonders zu Süßwasserfisch und Braten vom Schwein.

Muskateller

Muskateller gilt als eine der ältesten kultivierten Rebsorten. Die intensivduftende Wein- und Tafeltraube hat ihren Ursprung vermutlich in Vorderasien. Der Wein ist schlank und säurebetont, wird aber oft edelsüß oder als aufgespritzter Wein hergestellt. Es existieren viele Arten des Muskatellers, wie zB der Gelbe Muskateller, der Goldmuskateller und der Rosenmuskateller.


Voting

Wie oft waren Sie im letzten Jahr auf Urlaub?