Davon spricht man, wenn der Schimmelpilz Botrytis cinerea Weißweintrauben auf willkommene Art und Weise befällt.
Durch den Schimmelpilz wird der Traube Wasser entzogen und es entsteht ein hochkonzentrierter Wein mit einem charakteristischen Duft. Seine Aromen erinnern an würzigen Honig und gekochten Kohl.
Allerdings profitieren nur reife Weißweintrauben von dem Befall, da bei zu frühem Schimmelbefall die gefürchtete Graufäule entsteht.
Das ist die Bezeichnung für hochwertige Weine, die aus eingetrockneten Beeren mit sehr hohem Fruchtzuckergehalt gekeltert sind. Die Trocknung erfolgt teilweise bereits am Rebstock oder durch Lagerung auf Strohmatten.
Bei dieser Rebsorte handelt es sich um eine Kreuzung aus Riesling und Silvaner. Die Farbe des Weines ist blass und seine Aromen reichen von Apfel und Grapefruit bis zu Pfirsich und Aprikose. Im Geschmack hat er eine kräftige Säure und einen leichten bis mittleren Körper. Zu Süßwasserfisch, Schalentiere, Kalb, Geflügel und Frischkäse ist er besonders geeignet.
Feine Weine, die eine sehr lange Flaschenreife haben, können nach frisch gesägtem Eichenholz duften oder schmecken. Diese Note kommt zB von einem neuen Fass.
Er nimmt unter den Prädikatsweinen eine Sonderstellung ein. Die überreifen Trauben werden erst bei einer Temperatur von minus 7° Celsius gelesen und gepresst.
Das in den Beeren enthaltene Wasser kristallisiert bei diesen Minusgraden größtenteils aus, nur der in den Trauben enthaltene Zucker bindet nicht kristallisiertes Wasser sowie die enthaltenen Fruchtsäuren. Charakteristisch für Eiswein ist die Verbindung von konzentrierter Süße und hoher Säure. Deswegen ist der Eiswein besonders passend für edle Desserts.
Diese weiße Rebsorte gilt als die älteste Europas. Die Traube ergibt einen unkomplizierten trockenen und unverfälschten Weißwein, der sich auch hervorragend zur Sektherstellung eignet. Seine Farbe ist sehr blass und im Geschmack ist er leicht und säurebetont. Er eignet sich besonders zu Schalentieren.
Ist ein Wein erdig, bedeutet das, dass die Erde des Weinbergs sich im Aroma niedergeschlagen hat. Das ist häufig positiv, wie etwa im Aroma des roten Graves.
Der Wein muss aus dem eigenen Weingut stammen und vom Winzer selbst verarbeitet worden sein. Winzergenossenschaften dürfen den Begriff auch für Weine gebrauchen, die von mehreren ihrer Mitglieder stammen.
Das Weinetikett stellt für den Verbraucher eine Informationsgrundlage für den Kauf von Weinen dar. Laut EU-Gesetz ist die Bezeichnung eines Produktes auf dem Flaschen-Etikett der wesentlichste Teil der Produktinformation. Verpflichtend sind folgende Angaben: die Qualitätsstufe, die geografische Herkunft, der Abfüller, der Alkoholgehalt, das Nennvolumen, die Weinart, die Loskennzeichnung bzw. die amtliche Prüfungsnummer und gegebenenfalls dass der Wein bei der Herstellung geschwefelt wurde. Wahlweise zu gebrauchende Angaben sind der Jahrgang, die Rebsorte, eine Geschmacksangabe oder Speiseempfehlungen.
Das EU-Weingesetz beinhaltet unter anderem umfangreiche Vorschriften für die Bezeichnung und Aufmachung der Weine auf dem Etikett. Außerdem teilt es die gesamte Rebfläche der EU-Länder in sieben Weinbauzonen. Für diese gelten jeweils unterschiedliche Mindestanforderungen sowie Möglichkeiten bezüglich dem Anreichern, der Entsäuerung und dem Säurezusatz. Es gibt die Qualitäts-Kategorien, Tafelwein und Qualitätswein, sowie die 1973 geschaffene Zwischenstufe Landwein.
Es handelt ich um eine Geschmacksbezeichnung für Schaumwein, der bis zu 6 Gramm Restsüße enthält.
Es handelt sich um eine Geschmacksbezeichnung für Schaumwein, der zwischen 12 und 20 Gramm Restsüße enthält.
Damit meint man Bestandteile des Weins, die sein Aroma ausmachen. Es gilt die Regel, je mehr Extraktstoffe, desto besser. Allerdings werden Weine mit zu vielen Extraktstoffen hart.
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