Dabei handelt es sich um eine weiße Rebsorte, die eine Kreuzung von (Silvaner x Riesling) und Müller-Thurgau ist. Sie liefert frische Qualitätsweine, die blasgelb bis leicht grünlich sind und Aromen von Muskat oder roter Johannisbeere haben und besonders zu Hausgeflügel und Süßwasserfisch passen.
Es handelt sich um ein Eichenholzfass, das aus dem Mittelalter stammt und 225 Liter umfasst. Diese Art des Ausbaus trägt wesentlich zum Charakter des Weines bei und verändert den Reifungsprozess. Er weist dadurch ein Holzaroma auf.
Mit dieser Prädikatsstufe bezeichnet man natursüße, überreife, edelfaulen Beeren. Sie werden meist einzeln mit der Schere aus den Trauben geschnitten. Weine mit dem Prädikat Beerenauslese sind goldgelb und viele Jahre, sogar Jahrzehnte haltbar.
Damit meint man den ersten Eindruck, den der Wein auf der Zunge hinterlässt. Er braucht nicht unbedingt übermäßig kräftig auszufallen, sollte positiv sein aber auf keinen Fall fehlen.
Von dieser Geschmacksnuance der Gerbstoffe spricht man meist bei noch nicht voll ausgereiften Trauben. Bitterkeit ist ein einigen Regionen hochgeschätzt, wird in anderen jedoch eher abgelehnt.
Dabei handelt es sich um die fanzösische Bezeichnung für Weine oder Schaumweine, die nur aus weißen Trauben gekeltert werden.
Dabei handelt es sich um eine rote Rebsorte - eine Kreuzung aus Portugieser und Lemberger.
Diese Sorte ist hauptsächlich in Österreich verbreitet. Sie hat einen kräftigen aufrechten Wuchs und hohe Blütefestigkeit, stellt wenig Ansprüche an den Boden und bringt hohen, regelmäßigen Ertrag. Sie liefert kräftige, dunkel gefärbte extraktreiche Rotweine mit guter Lagerfähigkeit.
Es handelt sich um eine rote Rebsorte, deren Abstammung unklar ist. Sie ist hauptsächlich in Österreich verbreitet und bringt tiefrot bis schwarzrote Weine mit Aromen von Sauerkirsche, Pflaume, grüner Paprika, grüne Bohne und eignet sich besonders zu Wild, Rind, Hammel, Lamm, Grillfleisch und Hartkäse.
Diese Geschmacksrichtung wird oft als gleichbedeutend mit fruchtig gebraucht, soll aber eigentlich auf Anklänge von Blumendüften hinweisen.
Bocksbeutel bezeichnet eine Weinflasche, die typisch für das Anbaugebiet Franken ist. Der Bocksbeutel umfasst 0,75 l und wird meist für hochwertige Weine verwendet.
Der Böckser bezeichnet einen Weinfehler, der auf den Abbau schwefelhaltiger Substanzen während der alkoholischen Gärung zurückgehen. Ein Wein mit diesem Fehler zeigt einen deutlichen Geruch nach fauligen Eiern, Fäulnis oder Knoblauch. Böckser können sich bei unsachgemäßer Herstellung oder falscher Lagerung entwickeln und sind häufiger bei jungen Weinen anzutreffen. Um sie zu vermeiden, werden dem Most kupfer- oder silberhaltige Substanzen zugesetzt.
Der Schimmelpilz Botrytis cinerea ist die Ursache von Traubenfäule. Je nach Reifestadium kann er zwischen der, bei Winzern gefürchteten Form der Graufäule und der willkommenen Form der Edelfäule unterschieden werden.
Damit bezeichnet man die Summe aller Duft- und Geschmacksstoffe eines Weines. Es entsteht aus dem Aroma der Traube (Primäraromen) und den Verbindungen, die sich im Laufe der Gärung, des Ausbaus und der Alterung entwickeln (Sekundäraromen).
Damit meint man die Geschmacksbezeichnung für trockenen Schaumwein oder Sekt. Es dürfen bis zu 15 Gramm Restsüße enthalten sein.
Die Bezeichnung Burgunder kann für Weine aus den Burgunder-Rebsorten verwendet werden. Dabei handelt es sich um eine Sammelbezeichnung für die Weine aus den verwandten Pinot-Rebsorten, da diese alle in der französischen Region Burgund ihren Ursprung haben. Es zählen dazu: Grauburgunder, Weißburgunder, Frühburgunder, Spätburgunder, Chardonnay und Auxerrois. Oder aber kann Burgunder die Bezeichnung für Weine aus der Region Burgund (Frankreich) sein.
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