Bei diesem Verfahren wird die Zentrifugalkraft (Fliehkraft) ausgenützt, um unerwünschte Teilchen aus dem Most/Wein zu entfernen. Es wird aber heute in der Regel durch andere Verfahren wie Filtrierung und Schönen ersetzt.
Unter sterilen Bedingungen werden Zucht- oder auch Kulturhefen hergestellt, mit welchen sich die alkoholische Gärung einfacher steuern lässt. Dieses Verfahren ist risikoärmer als die Spontanvergärung mit Naturhefen. Ein weiterer Vorteil ist, dass bei der Zuchthefe die Sekundäraromen der Gärung vorhersehbar sind und die fruchtigen Noten verstärkt werden.
Im Traubenmost sind hauptsächlich Glucose (Traubenzucker) und Fructose (Fruchtzucker) enthalten. Sie werden bei der Gärung in Äthylalkohol und Kohlendioxyd umgewandelt, wobei dies bei der Glucose schneller erfolgt. Die Fructose süßt etwa doppelt so stark wie die Glucose und überwiegt beim sogenannten Restzucker.
In Österreich eine der populärsten roten Rebsorten. Es handelt sich um eine Kreuzung aus Blaufränkisch und Sankt Laurent. Der hellrote Wein ist sehr substanzenreich, fruchtig oft mit Vanille-Aromen und weichen Tanninen im Abgang und jung mit einem charakteristischem Weichselkirsch-Aromagehaltvollem Körper.