Weinlexikon

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Umschlagen

So wird das kräftige Schütteln der Flaschen während der Flaschengärung eines Sektes bezeichnet, das dazu dient die Hefe in Schwebe zu bringen und voll auszunützen. Der Begriff wird allerdings auch für eine unerwünschte, neuerliche Hefegärung, zu der es durch fehlerhaftes Dégorgieren oder Filtern kommen kann, gebraucht.

Umveredelung

Damit meint man, das Verfahren auf eingewurzelte Rebstöcke weit oben am Stamm andere meist wirtschaftlich interessantere Rebsorten aufzupropfen. Der Vorteil zur Neupflanzung ist, dass schon nach kurzer Zeit wieder zufrieden stellende Erträge erzielt werden können.

UTA

Damit ist eine untypische Alterung gemeint. Dadurch bekommt der Wein einen muffigen Geruch nach nassem Sackleinen, nach Mottenkugeln oder Seife. Wassermangel in der Hauptvegetationsperiode, zu hohe Erträge bei zu niedrigem Mostgewicht oder eine zu frühe Lese sind mögliche Ursachen für diesen Weinfehler.