Ausgewählte Gänsestopfleberstücke werden gewürzt und zu einer feinen Terrine der Qualitätsstufe Bloc verarbeitet.
Ein homogenes Schnittbild und die zart schmelzende Konsistenz zeichnen diese Produkt aus. Ein natürlicher feiner Geschmack, der die Handschrift der Köche Pèrigord trägt. Auch als kulinarisches Präsent ist diese Terrine immer gern gesehen.
Inhalt: 50 g
Preis : EUR 8,70
Ralf Möller, Weltmeister im Bodybuilding und „Mister Universum“ mit fast zwei Meter Körpergröße, zog es mit 33 Jahren aus seiner deutschen Heimatstadt Recklinghausen ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Seine stählerne, muskelbepackte, 125 kg schwere Physis beeindruckte auch Albert Busek, den „Entdecker“ von Arnold Schwarzenegger. Und damit begann für Möller ein neuer Abschnitt seiner Hollywood-Karriere in seiner ersten Rolle neben Jean-Claude Van Damme im Kinofilm „Cyborg“.
Für uns hat sich Ralf Möller auf den Weg durch Hollywood gemacht, um die für ihn seit vielen Jahren vertraute Gastroszene zu erforschen und uns mit entsprechenden Lokaltipps zu versorgen, die „good vibrations“ für Leib & Seele garantieren.
Die Brüder Brian, Dennis und Carl Wilson sowie Cousin Mike Love und Alan Jardine formierten sich 1961, um in einem Vorort von Los Angeles die erfolgreichste US-amerikanische Popgruppe „The Beach Boys“ zu gründen. Ihre Songs und ihre Musik vermittelten das Gefühl und die Lebensfreude der Kalifornier. Mit „Good Vibrations“ führten sie in Großbritannien und den Vereinigten Staaten wochenlang die Charts an. An Dutzenden von Ohrwürmern der inzwischen gereiften Musiker erfreuen sich auch jüngere Generationen, ihr größter Fan ist u. a. der österreichische Starkarikaturist Manfred Deix.
Die Sixties waren nicht gerade eine Epoche, in der besonderes Augenmerk auf gutes Essen gerichtet wurde. Die amerikanische Küche hat keine rühmliche Vergangenheit: Große Portion, rasch im Stehen oder Gehen verzehrt, die überdimensionalen Folgen auf die Körper der Konsumenten sind nicht zu übersehen. Gerichte mit viel Fleisch und Kartoffeln sind bei den Amerikanern traditionellerweise besonders beliebt. Das war aber auch die große Chance für europäische Köche, ihr Glück in überseeischen Metropolen zu suchen.
In Kalifornien wird für Ralf Möller der American Dream zum Californian Dream. Die Sage vom Schuhputzer zum Milliardär lebt in L. A., wie die fast vier Millionen Bewohner des Kerns der Stadt am blauen Pazifik. Schillerndes Beispiel dafür ist der Steirer Arnold Schwarzenegger, der es vom Bodybuilder als nichtgebürtiger Amerikaner zum Governor of California gebracht hat.
Und hier sind wir wieder bei Ralf Möller. Als erster deutscher Schauspieler erhielt Ralf 1998 die Hauptrolle in der amerikanischen Fernsehserie „Conan“: The Adventurer“. Mit dem fünffach Oscar-gekrönten „Gladiator“ gelang ihm vollends sein internationaler Durchbruch. Weitere Auftritte in Blockbustern wie „Gladiator“ (2000) und „The Scorpion King“ (2002) folgten.
Für einen körperbewussten Menschen wie Ralf Möller steht gute Ernährung an vorderster Stelle. Daher zählt er Wolfgang Puck, den nach Arnold Schwarzenegger in den USA bekanntesten Wahlamerikaner aus Österreich, zu seinen sehr guten Freunden. Puck kam vor 30 Jahren in die USA, um Geld für ein Restaurant in Europa zu verdienen. Dem Kärntner gelang mit viel Einsatz, Kreativität und Schaffenskraft eine Bilderbuchkarriere. Puck hat in den letzten 20 Jahren ein wahres Gastronomie-imperium geschaffen. Im anerkannten amerikanischen Wirtschaftsmagazin „Forbes“ rangiert der Starkoch als Nummer 86 unter den Top 100 Celebrities.
Ralf Möller und seine Familie gehen nach wie vor sehr gern in Pucks Flagship „Spago“ in Beverly Hills. Er meint: „Das Erfolgsrezept dort ist einfach und herzerwärmend. Nur frische und qualitativ hochwertige Produkte werden verwendet, um die teils ‘most sophisticated‘ und doch hinreißend schlicht und simpel daherkommenden Gerichte zu veredeln. Die Einheimischen von L. A. waren seit jeher zahlungskräftig, aber kulinarisch nicht verwöhnt. Und besonders die weit gereisten, weltgewandten Filmstars frönten sehr bald und sehr gern der Haute Cuisine à la Puck. In Los Angeles hat mein Kärntner Freund schon vor Jahren zu seinem ganz eigenen Kochstil gefunden. Kalifornische Küche in französischer Manier mit einem Hauch von asiatischen Einflüssen.“
Das Restaurant „Spago“, ursprünglich am Sunset Strip, 1982 eröffnet, wurde sehr rasch zum Startreff von Los Angeles. Puck ist heute Mittelpunkt eines Kochimperiums mit 68 Restaurants, das mit Spitzengastronomie, Flughafenimbiss, Gaststätten in Casinos und Einkaufszentren, Tiefkühlkost, Kochgeschirr, Fernsehshows, Catering und Kochbuchbestsellern jährlich fast 400 Millionen Dollar umsetzt und 5.000 Mitarbeiter beschäftigt. Fast 70 Prozent aller US-Haushalte kennen „Wulfgäng“. Er ist Emmy-Preisträger, Caterer der Oscar-Party, Vertrauter vieler Hollywood-Stars und Sternchen, aber er kennt auch das amerikanische Geschäftsprinzip: Ruhm hilft, doch Erfolg wird knallhart in Dollar gemessen.
In der Metropolregion Los Angeles herrscht für rund 17 Millionen Menschen aus mehr als 120 Ländern nicht nur Sunshine, Surfing und Entertainment. Umweltverschmutzung und extreme Verkehrsbedingungen belasten die Region in unangenehmer Weise. Die häufig (auch umgangssprachlich) verwendete Abkürzung lautet „L. A.“ für Los Angeles, Hauptstadt des Los Angeles County und mit fast 3,9 Millionen Mitbürger nach New York die zweitgrößte Stadt der USA.
Die erst etwas mehr als 300 Jahre junge Metropole Los Angeles liegt in der subtropischen Klimazone und erweckt klimatisch die Sehnsucht jedes Mittel- oder Nordeuropäers.
Durch vermehrten Bevölkerungszustrom, nicht nur des Klimas wegen, aus dem asiatischen und lateinamerikanischen Raum - bei fast der Hälfte der Einwohner von Los Angeles ist die Muttersprache aufgrund ihrer Latinoabstammung Spanisch – hat sich eine große Auswahl an Restaurants und Lokalitäten entwickelt. Koreanische Tempura-Gerichte, japanische Udon- und Sobanudeln, köstliche mexikanischen Enchilades und Tamales, pikante Burritos und Pastrami-Sandwiches, chinesische Speisen mit Abalonen, Krebsen, Garnelen und Ente. „Gedippte“ Sandwiches mit reichlich Truthahn, Schweinefleisch, Rindfleisch oder Lamm sowie italienisches Ossobuco und vielfältigste Risotti sind sehr beliebt und halten sich noch immer als deliziöse Relikte aus der Alten Welt. Neben der California-Fusion-Cuisine mit asiatischen Einflüssen hat sich in den letzten zehn Jahren die japanische Küche erfolgreich etabliert. In den Ranglisten der bedeutenden Guides und Magazine sind Japaner immer ganz oben zu finden. Sushi & Sashimi können ihrem Ursprungsland absolut Paroli bieten. Nobu Matsuhisa ist der bekannteste und erfolgreichste Großmeister, nicht nur im Umgang mit rohem Fisch. Sushi liebt Mister Universum Ralf Möller nicht nur der Eiweißzufuhr wegen: „Nicht auslassen darf man das MATSUHISA, dort gibt es wahrscheinlich “the best sushi in town‘“, und er fügt hinzu „am besten ein paar Tage im Voraus reservieren, da es meistens voll besetzt ist.“
Mit seiner sympathischen Art ist Ralf in Hollywood schnell sesshaft geworden und lebt hier seit 14 Jahren mit Frau Annette und den Töchtern Laura und Jacqueline im Stadtteil Brentwood, quasi als Nachbar von Arnie. In den von einer Million Dollar aufwärts teuren Villen dieser coolen Gegend logiert auch Steven Spielberg. „Moeller“ wie seine Freunde ihn nennen, ist ein Movie-Workaholic, dreht einen Film nach dem anderen. Wann immer kernige Typen gefragt sind, kommt er zum Zug.
Ralf Möller über „seine“ Stadt: „Los Angeles ist nicht die Stadt der Maler, Bildhauer und Literaten wie New York und seine Art-Szene. L. A. ist die Traumfabrik, in der Regisseure, Schauspieler, Stuntmen & Co. in den modernsten Studios an Produktionen von Oscar-gekrönten Kassenschlagern bis Kinoflops werken.“ Los Angeles ist auch Geburtsort zahlreicher Persönlichkeiten wie Jodie Foster, Angelina Jolie, Marilyn Monroe, Gwyneth Paltrow , Leonardo DiCaprio, John Cage. Für die Film- und TV-Stars schickt es sich, in den exklusiven Stadteilen wie Beverly Hills, Malibu und seit neuestem in Burbank zu logieren. Nicht nur wegen der Nähe zum Arbeitsplatz. Das légère Dasein mit viel Sonnenschein und hoher Lebensqualität bietet sich geradezu an. Ob in Restaurants, Bistros oder Shops – es ist nicht ungewöhnlich, hier glamouröse Celebrities wie George Clooney am Nebentisch speisen zu sehen oder ihnen beim Einkaufen über den Weg zu laufen. Das gehört zum Alltag.
L. A. ist aber auch Stadt des Networkings. „Da ist niemand neidisch auf den Erfolg der anderen“, weiß Ralf Möller, „wo man helfen kann, wird geholfen.“ „Steven Spielberg hat in seinem Büro zehn Sekretärinnen, davon sind drei damit beschäftigt, sich um Geschenke und Glückwünsche für Geburtstage, Jubiläen und sonstige freudige Ereignisse zu kümmern“, ergänzt Freund Friedhuber. Und: „In Kalifornien ist alles klar geregelt, was man darf und was nicht. Und was verboten ist, wird besonders streng geahndet: Alkoholtrinken in der Öffentlichkeit, Rauchen, Schnellfahren und all diese Sachen, die man besser ganz schnell vergisst …“
Trotzdem zählen nur Superlative: wie zum Beispiel „das beste Brot der Stadt“. Der gebürtige Oberösterreicher Manfred Krankl hat erreicht, wovon viele Menschen träumen. Als der Oberösterreicher Manfred Krankl 1980 nach Kalifornien auswanderte, arbeitete er in einem Käsegeschäft und führte sieben Jahre ein Hotel. 1989 eröffnete er mit zwei Freunden das noch immer hoch angesehene Restaurant „Campanile“ in Los Angeles. Da es dort zu dieser Zeit „kein gutes Brot“ gab, haben sie ihre eigene Bäckerei dazugebaut, die „ziemlich eingeschlagen hat“. Als für das Lokal ein guter Hauswein gefragt war, begann sich Krankl fürs Weinmachen zu interessieren. 2001 wurde die Bäckerei, die zu einer landesweiten Franchise-Kette gewachsen ist, verkauft. Unter dem Namen „Sine qua non“ (wörtlich übersetzt: „ohne die es nicht geht“) keltert Manfred Krankl, auch wieder mit großem Erfolg, Weine aus Rhône-Rebsorten. Krankl, der inzwischen zur Crème de la Crème der kalifornischen Winzer aufgestiegen, ist mittlerweile Produzent der kultigsten und begehrtesten Kreszenzen nicht nur für Freaks: 95 bis 100 Parker-Punkte sind die Regel.
Die Preise sind normalerweise netto, sales tax (Mehrwertsteuer) von 8 % wird auf die Rechnung aufgeschlagen, üblich ist ein Trinkgeld von 15 %.
Am besten verdoppelt man den Betrag der sales tax, um auf die Menge des Trinkgeldes zu kommen.
(Beach Boys)