Ausgewählte Gänsestopfleberstücke werden gewürzt und zu einer feinen Terrine der Qualitätsstufe Bloc verarbeitet.
Ein homogenes Schnittbild und die zart schmelzende Konsistenz zeichnen diese Produkt aus. Ein natürlicher feiner Geschmack, der die Handschrift der Köche Pèrigord trägt. Auch als kulinarisches Präsent ist diese Terrine immer gern gesehen.
Inhalt: 50 g
Preis : EUR 8,70
Schließt man in der Bar des Hotels 1898 die Augen, hat man den Duft noch in der Nase – den Duft von würzigen Tabakblättern. Auf Schwarz-Weiß-Panoramafotos, die Jutesäcke und Waagen für Tabak zeigen, wird die Vergangenheit des Hotels wach und man sieht die frühere Tabakfabrik wieder auferstehen. Dunkelbraune Möbel im Kolonialstil, schwarze Ledersofas und ein perfekter Mojito – hier kann man Barfeeling in cooler Atmosphäre abseits vom Touristentrubel zelebrieren. Für Nichteingeweihte wäre jetzt Schluss. Was wäre aber die Bar unten ohne seine sündige Gegenwelt auf dem Dach? Ein livrierter Diener springt sofort herbei und zehn Sekunden später taucht man oben auf dem Dach in eine Wunderwelt ein. Barcelona breitet sich mit einem Lichtermeer aus, während sich ein cooler Chill-out-Soundteppich in den Gehörgang schmeichelt und eine sanfte Brise kühlt. Ziemlich entspannte Typen, wie aus einem Modemagazin entsprungen, schweben mit Cocktails umher, räkeln sich auf den Liegen oder tauchen ihre Hand in den Pool. Die Bar mit weißem Onyxstein schimmert im nachtblauen Himmel wie ein Designerufo. Aber die Nacht ist noch jung und wir lassen uns in den Seitenarmen der Rambla dahintreiben. Vor dem Los Caracoles steht eine lange Schlange von Tapas-Besessenen, sinnlos zu warten. Wir kämpfen uns durch, nur um ein bisschen Baratmosphäre zu tanken. Ein paar Iren mit riesigen Bierkrügen in der Hand begrüßen uns mit einem kernigen Trinklied. Schade, die Tapas hier haben einen ausgezeichneten Ruf.
Wir sind gierig auf noch mehr Barluft. Szenenwechsel in die Boadas-Bar direkt an der Rambla. Die älteste Barcelonas, seit 74 Jahren pilgern Cocktailfreaks in den Dinosaurier der Bars. Selbst Hemingway schlürfte hier schon seine Cocktails. Und das in einer Stadt, in der ständig neue angesagte In-Treffs wie Inseln einer aktiven Vulkanlandschaft eruptieren. Das Boadas ist so gesteckt voll, dass man garantiert nicht umfällt und man saugt spanische Lebensfreude pur ein. Ein paar Gehminuten weiter auf der Plaza Real brodelt es. Ein Lokal nach dem anderen, auf der Flucht vor den Massen machen wir aber einen Abstecher in den Pipa Club am Südende des Platzes. Sehr geheimnisvoll und exklusiv. Unten muss man anläuten. Nach einem Gesichtscheck durch den Türwärter im ersten Stock taucht man in eine berauschende Fantasiewelt ein. No Drugs! Wo denken Sie hin? Nur in flüssiger Form von Bier und Wein. In einer früher hochherrschaftlichen Wohnung mit großzügigen Räumen, Stuck, Flügeltüren, Billardtisch, Bar im Wohnzimmer, Salonstühlen und -tischen relaxt ein spannendes Publikum – eine Mischung aus lässigen Dandys, feierlaunigen Nachtschwärmern, rassigen Modeltypen und Lebenskünstlern. Die schummrig beleuchteten Räume mit rauchgeschwängerter Luft, die von träge surrenden, wagenradgroßen Ventilatoren zerteilt wird, erinnern an Havanna um 1900. Wir reißen uns los und klinken uns in den Menschenstrom auf der Rambla ein. Zwei Uhr Früh – und die Straßen pulsieren mit fröhlich flatterndem Partyvolk. Nur fünf Gehminuten entfernt streifen wir im El Raval Mme Jasmine, eine kleine Bar mit nett zusammengewürfelten Oma-Möbeln. Das Abschlussbier genehmigen wir uns aber noch einmal im Pipa Club. Wir treffen Hektor, der uns wie alte Bekannte begrüßt. Ein Argentinier, der als Schauspieler und Straßenkünstler lebt. Ob man so über die Runden kommt? Irgendwie geht das schon.
Typisch Lebenskünstler, typisch Barcelona.
allgemeine infos
Offizielle Seite von Barcelona:
www.barcelonaturisme.com
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