Produkttipp

Foie Gras D'Oie

Ausgewählte Gänsestopfleberstücke werden gewürzt und zu einer feinen Terrine der Qualitätsstufe Bloc verarbeitet.
Ein homogenes Schnittbild und die zart schmelzende Konsistenz zeichnen diese Produkt aus. Ein natürlicher feiner Geschmack, der die Handschrift der Köche Pèrigord trägt. Auch als kulinarisches Präsent ist diese Terrine immer gern gesehen.

Inhalt: 50 g
Preis : EUR 8,70

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Und ewig lockt die Schöne

Rom ist voller Farben. Rot, Weiß, Grün. Wie die italienische Trikolore. Rot steht für das Häusermeer, Weiß für die Kirchen und den Marmor des Altertums und Grün für die Vegetation. Alte Zypressen und Olivenhaine, die es mit der Großstadthitze spielend aufnehmen können. Dazu darf man das Blau nicht vergessen. So erhaben blau der römische Himmel seine Schätze ausschauen lässt, lässt er auch den Römer und die Römerin in einer unendlichen Selbstzufriedenheit erscheinen. Dazu kommt der Klang dieser Stadt. Auf der einen Seite die ohrenbetäubenden Motoren der Vespas, wenn sie durch noch so enge Gassen rasen, im Gegensatz dazu der helle Klang der Glocken einer vergessenen Kirche. Schließt man die Augen und hört dem blechernen Klang hoch vom schmalen Glockenturm zu, ist die Ankunft eingeläutet.

Ich schlen­dere durch den Parco della Villa Borghese, der Gartenanlage rund um die Galleria Borghese, der genialen Kunstsammlung des Herrn Kardinal Scipione Borghese. Und die lässt sich sehen! Das Beste aus dem 18. Jahrhundert, unter anderem Kunstwerke von Raffael, Tizian und Leonardo da Vinci, raffte der umtriebige Kardinal zusammen. Ein Blick durch die Sammlung ist Pflicht, der Park drum herum, mit Lusttempel, Orangerie und kleinen Teichen, bleibt Gott sei Dank vom Metropolengewimmel verschont. Sogar in der Karwoche, Roms teuerster Woche, ist der Garten nie überlaufen! Egal ob man nun durch den Parco spaziert oder am Ufer des Tibers in Richtung Engelsburg schlendert: Es duftet nach wildem Oleander, Ginster und Orangenblüten. Diese Vitalität der Fauna geht zwangsläufig auch auf den Besucher über. „La dolce vita“, wie es der Altmeister des italienischen Films, Federico Fellini, unübertrefflich formulierte.

Am Rande des Parks befindet sich die Spanische Treppe. Wieder ein Hauch von Kultur. Klar, der barocke Barcaccia-Brunnen und die schönste Treppe der Welt, auf- und anregende Bühne römischen Lebens. Aber Rom stresst nicht. Sogar die Touristen geben sich der Verlangsamung hin. Warum bloß? Roms Seele ist nicht mehr hungrig. Die Stadt hat alles erreicht, was man erreichen kann. Der Doppeljackpot – die Antike und der Papstsitz – macht jedes kindische Städteranking belanglos. Auf der Spanischen Treppe herrscht trotz Menschenmassen Entspannung, der Brunnen rauscht, die Römerin und der Römer gehen salopp ihren Jobs nach. Auch hier kann man im Angesicht der architektonischen Pracht getrost eine Münze in die Fontana werfen. Dazu alles fallen lassen, einfach verweilen und den Tag Tag sein lassen. Rom ist einem nicht böse, wenn man bloß einen Bruchteil seiner Vorhaben durchzieht. Der unverschämt blaue Himmel, das rötliche Häusermeer und dazu ein Glas Frascati. Na, wie wäre das?

Einzig die Herzen der Modenarren beginnen nun doch zu rasen: Die Modeschöpfer dieser Welt haben in den kleinen Gassen um die Piazza di Spagna ihre Boutiquen platziert. Aber Vorsicht: Rom ist Valentino! Es kommt nicht von ungefähr, dass der konservative Modezar in der Ewigen Stadt seine Zelte aufschlug und auch noch nach seinem offiziellen Abschied aus der Branche uneingeschränkt gehuldigt wird. Viele elegante Shops liegen in den schmalen Gassen. Doch man sollte die unzähligen kleinen Wege nicht unterschätzen, vor allem im Sommer, wenn einen die Sonne prügelt. Und so laufen nicht nur die Touristen in Rom mit Plas­tikflaschen umher. Auch die Bevölkerung bedient sich sehr gerne an den zahlreichen Brunnen, denn diese haben Trinkwasserqualität. Eiskaltes Wasser im Sommer und das noch dazu kostenlos!

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