Produkttipp

Foie Gras D'Oie

Ausgewählte Gänsestopfleberstücke werden gewürzt und zu einer feinen Terrine der Qualitätsstufe Bloc verarbeitet.
Ein homogenes Schnittbild und die zart schmelzende Konsistenz zeichnen diese Produkt aus. Ein natürlicher feiner Geschmack, der die Handschrift der Köche Pèrigord trägt. Auch als kulinarisches Präsent ist diese Terrine immer gern gesehen.

Inhalt: 50 g
Preis : EUR 8,70

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Rach(e) Engel

Die Quoten vieler TV-Kochsendungen brennen an. Very
sexy dagegen für Millionen: Christian Rach als Chef in
„Teufels Küche“ und als „Rach, derRestauranttester“.


"Ich war ein arroganter Furz.“ Das Hamburger Grau hat sich gelichtet. Jemand hat Deckweiß und Blau in den Himmel gemischt und ein paar Sonnenstrahlen aufgehängt. Christian Rach lehnt an der enormen Fensterfront im Tafelhaus, ein Fernsehbildschirm mit dem „Hamburger Meer“ on Air. Auf der Elbe herrscht Betrieb wie bei einem Formel-1-Start auf dem Nürburgring, Frachter von L bis XXL durchpflügen die Wellenbahnen. Diesmal sind die Rollen vertauscht, der Quotenkönig auf der anderen Seite der Mattscheibe, diesmal holt er das Leben in sein Wohnzimmer. Fernsehen auf die Welt da draußen. Zuschauerraum ist sein sonnendurchflutetes Restaurant, das geschütztes Open-Air-Kino ist, aber auch als Zentrum für Lichttherapie durchgehen könnte.

Bilder des Rach(eengels) flimmern im Kopf. Er ist „Rach, der Restauranttester“, der matte Betriebe wieder flottmacht – oder Sklaventreiber mit Dreizack, der DJ Ötzi, Patrick Lindner und Jenny Elvers in „Teufels Küche“ die Starallüren austrieb. Anouschka Renzi kollabierte sogar. Jetzt wirkt er cool wie Nebel, aber sehr smart mit Jeans, schwarzem Pullover und Designerschuhen. „Ich dachte, ich kann kochen, als ich Student war“, sagt er nachdenklich und gibt sich dabei noch immer die Reality-TV-Show draußen.

Das Team als Erfolgsfaktor. Beim täglichen Personalessen werden Erfolge, aber auch
Unangenehmes besprochen. Oberstes Gebot: Kritikfähigkeit.


Freundliche Offenheit ohne Koketterie ist die Würze, die Christian Rach ausmacht. Als Twen verdiente er sein Studium als Chefkoch in einem kleinen Studentenladen. Philosophie stand als Hauptgang auf dem Studien­speiseplan. Als ihm sein Vater wutentbrannt entgegenschleuderte: „Hast du schon jemals eine Stellenanzeige ,Suche Philosophen‘ gesehen?“, ­inskribierte er auch Mathematik. Die große ­Erleuchtung schließlich kam, als Christian Rach mit einer wunderschönen Frau im tollsten Hamburger Lokal essen war. „Ich sah, dass ich nichts kann und dass Kochen mein Leben ist.“ Sein Studium hängte er nach 12 Semestern an den Nagel, Frankreich lockte mit einem Angebot. Bedauert hat er es nie. „Für mich war es eine Art Revoluzzertum.“ Heute würde er anders entscheiden. Vielleicht, weil sonst alles so perfekt gelaufen ist. „Aber ich bin jemand, der nach vorne lebt und nicht ständig nach hinten schaut.“

Christian Rach spricht klar, legt jeden Satz mit der Genauigkeit einer mathematischen Formel an. Zwischendurch stellt einer seiner Köche ein neues Gericht auf den Tresen der Bar. Gemeinsam wird verkostet und analysiert. Das Lächeln ist aus dem Gesicht verschwunden, konzentriertes Erfühlen der einzelnen Komponenten steht auf der Karte. „Ein bisschen mehr von dem, etwas weniger von dem anderen“, sind seine präzisen Kommandos. Die Auslese ist hart, der Anspruch an die ­Kreativität hoch.

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