Produkttipp

Foie Gras D'Oie

Ausgewählte Gänsestopfleberstücke werden gewürzt und zu einer feinen Terrine der Qualitätsstufe Bloc verarbeitet.
Ein homogenes Schnittbild und die zart schmelzende Konsistenz zeichnen diese Produkt aus. Ein natürlicher feiner Geschmack, der die Handschrift der Köche Pèrigord trägt. Auch als kulinarisches Präsent ist diese Terrine immer gern gesehen.

Inhalt: 50 g
Preis : EUR 8,70

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Fairways für Verwöhnte

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"Westin Turnberry? - listige, manns­tiefe Pot-Bunker, ballhungrige Ginsterbüsche und eine steife Brise, dazu die Aussicht auf einen pittoresken Leuchtturm und zwei bizarre Inseln."

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Casa de Campo: The one and only Hole 16 von Pete Dye’s „Teeth of Dog“-Epos, wo er in „Kooperation mit Gott“ (so der Stararchitekt) einen 18-Loch-Platz erschaffen hat.


Sir Charles schläft heute länger. Das Schild an der Türe verrät es: „Bitte nicht stören“. Kein Wunder, denn er liegt auf der „himmlischen“ Matratze im schottischen Westin Turnberry, die ein Schlafen wie auf Wolke Nummer 7 verspricht. Das Frühstück wird später aufs Zimmer serviert – per Napf. Sir Charles ist nämlich eine französische Bulldogge, mit eigenem Turnberry-Namensschild und bettet sich wie Herrchen auf einem „Heavenly Bed“ – für Hunde, keine Sorge.

Die spektakuläre dritte Bahn im Bonari Kogen Golfclub in Japan liegt auf einem Kliff, das durch eine Erdspalte entstanden ist – in der Tiefe fließt ein Bach (l.).


Golf liegt ihm nicht so, weshalb ihn sein Herrchen später bei der Hunde-Nanny abgeben wird, bevor er auf dem Ailsa-Kurs, wo 2009 nach 1977, 1986 und 1994 die British Open Station machen, seine Runde geht. Ja, es geht den Gästen – Vier- wie Zweibeinern – gut, wenn 5 Sterne das Hotel erleuchten. Das Westin Turnberry darf sich zu den Sternen noch ein dickes Plus auf die Fahnen heften, nicht nur der Ausblicke wegen: Die Irische See liegt dem Komplex zu Füßen, garniert mit einem pittoresken Leuchtturm und den zwei bizarren Inseln Arran und Ailsa. Letztere sind die Namensgeber von zwei der drei 18-Loch-Golfkurse, die in die Trophäensammlung jedes Golfgourmets gehören. Wir sagen nur: Linksgolf auf höchstem Niveau und in altehrwürdiger, also traditioneller Ausprägung. Dazu gehören listige, manns­tiefe Pot-Bunker, ballhungrige Ginsterbüsche und stets eine steife Brise. Nichts, was uns Golfern vordergründig Freude bereitet, in seiner Kombination aber nach der Runde beim Drink in der „Whisky Bar“ erst richtig einsickert. Die Scorekarte kann man ja mit dem zweiten Tullamore Dew abservieren lassen. Oder man lässt sich in der „Colin Montgomerie Links (sic!) Golf Academy“ kurzfristig verarzten, auch das kann helfen.

Westin Turnberry Resort: Am Kyntre-Kurs dient uns Golfern ein Leuchtturm als Kimme.


Quasi akademisch kann man sich auch im Royal Parc Evian auf der französischen Seite des Genfer Sees auf sein Golf vorbereiten: Das Trainingszentrum ist in seiner Art wohl einzigartig, genauso wie das ganze Resort, das der Danone-Gruppe gehört. Allein fünf Millionen Euro hat man in das optisch wie golferisch opulente Trainingszentrum investiert. Dazu kommen zwei schicke Hotels, erbaut Anfang des 20. Jahrhunderts als Sommerresidenz für König Edward VII., in den letzten Jahren stilsicher upgegradet. Der Golfplatz? 100 Jahre alt und ein einziges Blumemeer: Die über 5000 Rosen und Begonien erblühen stets zum wichtigsten Profi-Golfturnier für Damen, dem Evian Masters im Juli. Entsprechende Sortenvielfalt bietet in diesem Resort auch die kulinarische Fraktion, wo man zwischen acht sensationellen Restaurants wählen kann. Schließlich hält Essen Leib und Score beisammen. Noch zwei Restaurants mehr erwarten uns in Casa de Campo, dem wohl besten Resort der Karibik, an der Südküste der Dominikanischen Republik.

Den pawlowschen Reflex bei Golfern – er manifestiert sich in umgehend zum Interlocking-Griff verschränkten Fingern – löst der Name „Teeth of the Dog“ aus: Der Hundezahn ist das Meisterstück des amerikanischen Stargolfarchitekten Pete Dye, samt einem der berühmtesten Par-3-Holes weltweit: Nummer 16 führt ausschließlich über Meer und spielt sich am besten bei Sonnenuntergang. Dye hat hier übrigens auch seinen allerletzten Platz vor seinem Tod designed. Wäre man zynisch, könnte man den Namen unheilschwanger nennen: „Dye Fore!“ Die 18 Spielbahnen führen oberhalb des Rio de Chavon klippenartig über jenes Gebiet, das im Film „Apocalypse Now“ als Kulisse für die eindrucksvollen Hubschrauberszenen beste Figur macht.

Gleneagles: Das mondäne Haus in den schottischen Highlands wirkt aus dieser Perspektive beinahe bescheiden und erinnert an seine Anfänge als Eisenbahn-Hotel in den 1930er-Jahren. Oben: Ein Must-Play für Golfpuristen – der Centennary-Kurs von Jack Nicklaus.


Und weil wir gerade in dieser Ecke der Welt sind: Auch das mexikanische Los Cabos hält feine Fairways für Verwöhnte bereit: Die Gegend schmeckt zwar ein wenig nach Ballermann für Amerikaner, man kommt als Europäer aber recht gut damit zurecht. Vor allem, wenn man sich auf das Wesentliche, also Golf, konzentriert. Idealer Ankerplatz: das Palmilla Resort mit drei mal neun von Jack Nicklaus gezeichneten Holes. Nur damit man sich entsprechend darauf vorbereiten kann: Wer Tee-Times reserviert, darf das Greenfee im Vorhinein bezahlen – und da sprechen wir von bis zu 200 Dollar.
Auf der Habenseite bietet die US-Küchencheflegende Charlie Trotter im Palmilla einen Ableger seines Haupthauses in Chicago: Das „C“, samt sensationellen Blick auf die berühmte Bucht Sea of Cortez, ist im Resort auch für den Roomservice zuständig. Zurück zum Golf: Die drei 9er-Schleifen tragen die Namen Arroyo, Ocean Nine und Mountain Nine, wobei Letzteres gewiefte Golfer sofort zum E-Cart greifen lässt: Der Name verspricht nämlich Höhenunterschiede wie bei einer Hochgebirgswanderung.

Cape Kidnappers: Fairways to Heaven – ­pittoresk passt in diesem Fall so gut wie selten zuvor. Und wenn wir einen Wunsch frei hätten, würden wir hier wohl gerne einmal Möwe spielen.


Anders hält man es da schon in Thailand, wo uns Golfern jede Runde mit einer kleinen Legion an Caddies versüßt wird: einer fürs Bag, einer, um uns die Sonne vom Leib zu halten, und ein dritter vermutlich fürs Gemüt. Genauso gut umsorgt ist man als Gast im Banyan Tree Resort, wo die Double Pool Villa – ja, Nomen est in diesem Fall omen: das 1300 Quadratmeter große Haus serviert uns zwei private Pools – sich als ideale Wahl entpuppt: 24-Stunden-Butlerservice, Frühstück im Haus, allabendlicher Cocktail und Snacks, WLAN-Anschluss gratis und vieles mehr erfreuen das Urlauberherz ungemein. Gegolft wird vorzugsweise im Laguna Phuket Golf Club, der auch unter dem Namen Banyan Tree firmiert, also quasi zum Hotel gehört. Jedenfalls ist der 18-Loch-Kurs nichts für wasserscheue Golfer, so viel sei hier verraten: Wasserhindernisse sonder Zahl, unterstrichen von einem fantastischen Blick auf die Andaman See.

Deutlich spektakulärer, wenn auch etliche Flugstunden weiter entfernt, blickt es sich von den Klippen des Cape Kidnappers Golfclubs in Neuseeland, genauer auf der Nordinsel bei Napier: Rund 150 Meter geht’s neben den Fairways abwärts Richtung Meer, tosende Gischt inklusive. Auf den Holes 6 und 15 hat man die besten Chancen, seinen Ball im Ozean zu versenken. Es soll Spieler geben, die das absichtlich machen, um dem Ball ganze 10 Sekunden beim Fliegen zuzuschauen. Dass fünf Sterne nicht immer mit klingenden Namen einhergehen müssen, beweist die Lodge The Farm at Cape Kidnappers. Die rustikale, traditionelle Bauweise, kombiniert mit sämtlichen modernen Errungenschaften, macht den besonderen Reiz dieser Lodge aus, die auf dem ausladend großen Gelände einer ehemaligen Schaf- und Rinderfarm errichtet wurde. Der Golfplatz hat es übrigens in nur drei Jahren unter die Top 30 der Welt geschafft. Auch kein schlechtes Argument für einen Abstecher ans andere Ende der Welt.

Einzigartige Bunkerlandschaft im Westin Turnberry, solange man nicht drinnen liegt.


Zum Abschluss der golferischen Weltreise kehren wir ins Mutterland des Golfsports zurück: Gleneagles, Schottland. 1924 eröffnet und mit Prädikaten wie „achtes Weltwunder“ bedacht, wurden das Hotel und die vier Golfplätze (der letzte, der PGA-Centennary-Kurs von Jack Nicklaus kam 1993 dazu) seit den 1980er-Jahren um satte 45 Millionen Pfund zu einem Golf-Eldorado ausgebaut. Schwülstiges Leder dominiert die Bar, dunkles Gehölz die Zimmer, allesamt very british sozusagen. Das neue Spa, das derzeit um schlanke 8 Millionen Pfund renoviert wird, steht den Gästen in seiner vollen Pracht ab dem Frühjahr 2008 wieder zur Verfügung.

Ohne Einschränkungen steht Golf auf dem Programm, wobei der King’s und der Queen’s-Kurs jeweils auf eine knapp 100 Jahre alte Tradition zurückblicken können, während der Nicklaus-Platz für die Zukunft designed wurde: 2014 wird hier der 40. Ryder Cup über die Bühne gehen, wohl mit Tiger Woods & Co. Eine gute Chance also für uns Golfamateure, der Nummer 1 der Welt etwas vorauszuhaben.

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