Produkttipp

Foie Gras D'Oie

Ausgewählte Gänsestopfleberstücke werden gewürzt und zu einer feinen Terrine der Qualitätsstufe Bloc verarbeitet.
Ein homogenes Schnittbild und die zart schmelzende Konsistenz zeichnen diese Produkt aus. Ein natürlicher feiner Geschmack, der die Handschrift der Köche Pèrigord trägt. Auch als kulinarisches Präsent ist diese Terrine immer gern gesehen.

Inhalt: 50 g
Preis : EUR 8,70

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Endstation Sehnsucht

Giorgio Armani, Eric Clapton, Mariah ­Carey, Oprah Winfrey – und jetzt ich. Alle sind sie dem Charme Antiguas erlegen. Nur einer nicht: Christoph Columbus. Der hat die Insel namens Waladli im Karibischen Meer nämlich exakt am 11. November 1493 zum ersten Mal gesichtet, in bester Kolonialismusmanier gleich nach der ­sevillanischen Jungfrau Santa Maria de la Antigua umbenannt, als er sich mit 17 Schiffen und 1000 Mann wieder einmal auf großer Entdeckungstour befand – und ist vorbeigefahren. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hat er das Eiland sein Leben lang nie betreten. Sein Fehler.

Noch tausende Kilometer entfernt hat man beim Gedanken an die Inseln über dem Winde gleich wieder die omnipräsenten, fröhlichen Reggaeklänge im Ohr, der Schritt wird kurzerhand um einen Gang beschwingter als sonst, als spürte man noch den unvergleichlich feinen Sand zwischen den Zehen – und ein Lächeln huscht über das Gesicht bei der Erinnerung an das kristallklare, türkisblaue Wasser, in dem man mit Seesternen um die Wette planschen kann. Es regnet? In unseren Breiten vielleicht. „Liquid Sunshine“ nennt man das in der erfrischend unbeschwerten Lebenseinstellung der Insulaner. Eben „Just ­another tough day in paradise“, wie der Schriftzug auf dem T-Shirt des Guides in Lord Nelson‘s Dock­yard, dem ehemals von Admiral Nelson geleiteten Hauptstützpunkt der britischen Flotte in der Karibik, verrät. Am besten stürzt man sich gleich mitten hinein ins harte, aber heitere Geschehen: Hoch über dem Hafen zelebrieren Einheimische und Urlauber eine sonntägliche Sonnenanbetung der besonderen Art. Zu den Klängen von Steelbands, Drinks und in ausgelassener Stimmung wird beim Shirley Heights Lookout im Kreise von bis zu 1.500 Gleichgesinnten gefeiert, getanzt und getrunken. Das ist der Rhythmus, mit dem man einfach mitmuss.

Dank des Jetlags ist man um sechs Uhr früh so munter, dass es selbst passionierten Langschläfern möglich ist, die frühmorgendliche Yogastunde im weißen, offenen Pavillon mitten im tropischen Garten des Luxusresorts Carlisle Bay – wo die quakenden Frösche im übrigen wie dezente Feuermelder klingen – zu besuchen. Und das, bevor man auf dem stilvollen Daybed auf der Terrasse der Suite bei einem Glas Champagner und im kuscheligen Bademantel die schwere Entscheidung zu treffen hat, ob man lieber dem Rauschen der Wellen oder den nirgendwo sonst so stimmigen Klängen von Bob Marley lauscht – oder vielleicht doch noch ein kleines Schläfchen macht … Will man nicht gestört werden, legt man eine Muschel vor die Tür. Einfach schön.

Die damit gefundene innere Ruhe gilt es bei einem Abenteuer mitten im regenwaldreichen Inselkern auf die Probe zu stellen. Die Ranger machen es vor: Sie schwingen sich auf der Canopy Tour, begleitet von lautstarken Ausdrücken höchsten Wohlbefindens, auf Seilen hoch über den Wipfeln der Bäume von Plattform zu Plattform. Eingeschnürt in allerlei Gurte um Po, Beine und Bauch – kein Korsett könnte die Taille besser betonen –, ausgestattet mit kiloweise Karabinern, Helm und Handschuhen fühlt man auch selbst gleich den Hauch von Abenteuer. Und gleitet wie auf einer Schaukel über Rollen die Seile entlang. Nichts als Fun hat Guide Randy versprochen – er hatte recht. Selbst der Hochseilgarten wird bezwungen. Bin ich von meiner Höhenangst tatsächlich kuriert, vermag Antigua auch das? „Sex and the Rainforest“ schmunzeln wir – vier Städterinnen auf Regenwaldtour, während der einzige Mann und Rucksackabenteurer in unserer Runde dankend abgewunken hat. Spaß verpasst!

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    Antigua und Barbuda Department of Tourism in Deutschland.
    www.karibik.de/antigua-barbuda
    Tel.: 00 49 (0) 61 72 2 15 04.
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