Ausgewählte Gänsestopfleberstücke werden gewürzt und zu einer feinen Terrine der Qualitätsstufe Bloc verarbeitet.
Ein homogenes Schnittbild und die zart schmelzende Konsistenz zeichnen diese Produkt aus. Ein natürlicher feiner Geschmack, der die Handschrift der Köche Pèrigord trägt. Auch als kulinarisches Präsent ist diese Terrine immer gern gesehen.
Inhalt: 50 g
Preis : EUR 8,70
Österreich ist ein kleines Land mit einer großen kulinarischen Tradition. Doch wie sieht es mit den Gaumenfreuden jenseits des Wiener Schnitzels aus? Lange Zeit herrschte in Sachen Hauben- und Sternegastronomie gähnende Leere zwischen Bodensee und Neusiedler See, doch die tapferen Ösis sorgten für einen ordentlichen Innovationsschub und machten die Versäumnisse früherer Tage wett. Zwar ist die Dichte an Gourmettempeln noch immer geringer als etwa beim deutschen Nachbarn – wer aber Österreich nicht nur wegen der holden Kunst, der schönen Landschaft und der guten Luft besucht, kommt auch in Sachen Genuss auf seine Kosten.
Das dynamische Duo Die Brüder Obauer machen deutlich, dass man auch im Westen Österreichs weiß, wie man „Haute Cuisine“ schreibt. Im kleinen Werfen, fernab der Landeshauptstadt Salzburg, haben sich der Batman & Robin der österreichischen Kochszene in den letzten zweieinhalb Jahrzehnten auf ein Niveau hochgekocht, das viele großstädtische Gourmettempel alt aussehen lässt.
Karl und Rudolf verzichten in ihrem „Restaurant-Hotel Obauer“ auf modischen Schnickschnack und forcieren erdige Gerichte, denen es dennoch nie an der nötigen Subtilität fehlt. Erstklassige Produkte der Region, höchste Handwerkskunst und ein feines Gespür für Geschmacksharmonien zeichnen die Küche aus. Die Karte umfasst neben Klassikern des Hauses auch ständig neue Kreationen – die nörigen Inspirationen dazu holt man sich auf regelmäßigen „Spionageeinsätzen“ rund um den Globus.
Das enorm hohe Niveau des Restaurants wird nicht zuletzt dadurch gehalten, dass die beiden Hausherren täglich persönlich anwesend sind. So wurde das „Obauer“ zu einer Pilgerstätte für Feinschmecker aus dem In- und dem Ausland, die die höchsten Weihen in allen namhaften Gourmetführern erhielt – der Name des dynamischen Duos sollte sich nur noch „Opower“ schreiben!
Ost-West-Dialog Auch der zweite Platz unseres Rankings geht ins Bundesland Salzburg. Johanna Maier zeigt im „Hotel Hubertus“ auf eindrucksvolle Weise, dass der Gipfel des kulinarischen Mount Everest keineswegs nur Männern vorbehalten ist. Wo Trachtendirndl und Rustikalcharme auf den ersten Blick Deftiges vermuten lassen, machen die minutiös konzipierten und sorgfältigst abgeschmeckten Gerichte rasch deutlich, dass hier internationale Spitzenküche ohne den geringsten Hauch von Provinzialität geboten wird. Diese erfährt durch die feminine Note eine zusätzliche Steigerung, wie auch das Buch der Meisterin (Kollektion Rolf Heyne Verlag) zeigt.
Walter Eselböck ist der Philosoph unter Österreichs Topköchen und hält sich mit seinem ganz eigenen, kompromisslosen Stil schon seit fast zwei Jahrzehnten im Spitzenfeld. Im burgenländischen Schützen lässt das Restaurant „Taubenkobel“ mit regionalen Produkten in herausragender Qualität und fantasievollen Kreationen jedes Genießerherz höher schlagen. Dass Gattin Eveline als eine der renommiertesten Weinkennerinnen des Landes gilt, erweist sich natürlich auch nicht als Nachteil.
Niederösterreich pur Lisl Wagner-Bacher liefert sich mit Johanna Maier seit Jahren ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel der „First Lady“ in Sachen österreichischer Topgastronomie. Im „Landhaus Bacher“ in Mautern serviert sie eine schnörkellose Küche, der es aber nie an Kreativität fehlt – und auch der Herr des Hauses hat Anteil am Erfolg, herrscht er doch als großer Kenner edler Tropfen über einen ansehnlichen Weinkeller. Ein Prädikat ist der sympathischen Wachauerin jedenfalls schon jetzt sicher: Sie gilt als Mutter der österreichischen Kochnation.
Bis vor wenigen Jahren verband man mit Mayerling nur den tragischen Tod des Kronprinzen Rudolf und seiner Geliebten. Heinz Hanner hat dem Ort sein lebensfrohes Image zurückgegeben und ihn zu einem Must für Gourmets gemacht. Dies ist in erster Linie seinem feinen Instinkt für internationale Trends zu verdanken, die er geschickt in seine ganz persönliche Küchenlinie zu integrieren versteht, mit der er Gourmets aus nah und fern ins ländliche Niederösterreich lockt. Dass mit Roland Trettl vom Restaurant „Ikarus“ im Salzburger Hangar-7 der beste Großstadtkoch erst auf Platz sieben rangiert, zeigt ebenfalls, dass sich Österreichs ländliche Regionen keineswegs vor der urbanen Konkurrenz zu fürchten brauchen!
Der Aufsteiger des Jahres 2007 Der Titel in unserer Sonderkategorie geht an Bernie Rieder, der schon mit 21 Jahren in der „Eselmühl“ in St. Margarethen seine erste Haube erkochte. Es folgten Einsätze bei Reinhard Gerer, Marco Pierre White, Walter Eselböck und Roland Trettl, bevor der Exzentriker das „Graf Hunyady“ im Wiener Prater als Küchenchef in ungeahnte Höhen führte. Seit Jänner ist der 32-Jährige dabei, das Restaurant „Das Turm“ im Wiener Arbeiterbezirk Favoriten zu einem ähnlichen Gourmettreff zu machen wie zuvor das ebenfalls entlegene Graf Hunyady.